|

|
|
Geht in alle Welt
Die frühen
Zisterzienser waren bekannt für die Christianisierung und
Kultivierung des Ostens. Nach dem Vorbild der Ordensväter
wollte Alois Wiesinger (Abt von Schlierbach 1917-1955)diese Tradition
wieder aufnehmen.
1938 wurde im Nordosten Brasiliens die Pfarre Jacobina mit einer
Fläche von über 5000 km² übernommen. Von hier
aus begann 1939 die Gründung des Kloster Jequitiba.
Jequitiba ist ein Tochterkloster Schlierbachs
Bedingt durch den Nationalsozialismus konnte sich Abt Alois Wiesinger
von 1939-1946 selbst um seine Neugründung kümmern. Insgesamt
sind bis heute 23 Patres und Brüder von Schlierbach nach
Brasilien gegangen.
Seit 1950 ist Jequitiba eine selbständige Abtei, die seit
2004 vom 3. Abt Josef Hehenberger geleitet wird.
Wenn das Mutterkloster Schlierbach heute auch nicht mehr in der
Lage ist, Mitbrüder für Jequitiba freizustellen, so
sehen wir doch in der finanziellen Unterstützung durch das
„Schlierbacher Missionswerk“ und in der Förderung
der Anliegen der Kirche in Brasilien eine wesentliche Aufgabe.
|
|