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Die
Stiftskäserei wurde im Jahr 1924 durch Bruder
Leonhard Kitzler gegründet. Der gebürtige
Waldviertler absolvierte sein Noviziat in der Benediktinerabtei
St. Ottilien (Deutschland), von wo er jene Käserezepturen mitbrachte,
die dem Schlierbacher Schlosskäse zugrunde liegen. Nach ersten
erfolgreichen Versuchen begann Bruder Leonhard mit dem professionellen
Aufbau der Käserei.
Im Erdgeschoß
des Stiftes wurden die Produktionsräume eingerichtet. Die
barocken Kellergewölbe erwiesen sich als ideale Reifungskeller.
Bereits 1931 wurden fünf verschiedene Käsesorten
erzeugt. Zu Kriegsbeginn waren ca. 20 Personen beschäftigt.
Dann wurde der Betrieb als wehrnotwendig erklärt, das Einzugsgebiet
drastisch eingeschränkt.
1956 wurde ein Verwertungsvertrag mit dem Schärdinger
O.Ö. Molkereiverband geschlossen. Die stetig
steigenden Kapazitäten verlangten schließlich eine
räumliche Erweiterung.
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